Hypnosepsychotherapie

Die Hypnosepsychotherapie (HY) ist ein spezielles psychotherapeutisches Verfahren, dessen positive Wirkung auf Seele und Körper wiederholt nachgewiesen wurde. Diese Therapierichtung ist tiefenpsychologisch fundiert und in Österreich als eigene Psychotherapiemethode anerkannt.
Sie nutzt das in jedem Menschen bereits vorliegende Potential – durch die therapeutische Arbeit in und mit veränderten Bewusstseinszuständen.

Wem hilft Hypnosepsychotherapie?

Hypnosepsychotherapie ist bei einer Vielzahl von Problemen anwendbar. Sie kann beispielsweise in folgenden Fällen helfen:

  • Ängste / Unsicherheiten
  • Depressionen
  • Lebenskrisen
  • Beziehungsprobleme
  • verschiedene Formen der Sucht
  • Ess-Störungen
  • psychosomatische Erkrankungen
  • Bewältigung von körperlichen Erkrankungen
  • Behandlung von Traumata
  • Schmerzzustände

Hypnosepsychotherapie wird auch im medizinischen Bereich und in der Therapie mit Kindern und Jugendlichen eingesetzt. Außerdem kommt sie im Bereich allgemeiner Persönlichkeitsentfaltung und Selbstverwirklichung zur Anwendung. Die Zielsetzung ist hierbei, zukunftsgerichtet neue Perspektiven und Lebensfreude zu entwickeln.

Trauma-Bewältigung durch Hypnosepsychotherapie

Besondere Bedeutung kommt der Bewältigung von bislang unverarbeiteten Traumata zu. Diese können eine Reihe von seelischen und körperlichen Beschwerden nach sich ziehen, beispielsweise depressive Verstimmungen, Angstzustände und Schmerzen. Durch ressourcenorientierte Hypnose und Selbsthypnose wird es möglich, zu Ruhe und Gelassenheit sowie einem Gefühl von Sicherheit zu finden. So kann die nötige innere Kraft aufgebaut werden, um konstruktive Lösungsschritte in Gang zu setzen. Damit wächst das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Es entsteht neuer Mut, das Leben selbst in die Hand zu nehmen.

Ruhe und Gelassenheit durch Hypnosepsychotherapie - Foto © Hypnosepsychotherapie Doris Schenkenberger

Grundlagen der Hypnosepsychotherapie

In Anlehnung an die Grundsätze der modernen Hypnotherapie nach Milton H. Erickson geht die Hypnosepsychotherapie unter anderem davon aus:

  • Jeder Mensch ist einzigartig.
  • Die nötigen Ressourcen liegen in der Klientin / dem Klienten selbst.
  • Das Unbewusste ist ein riesiger Speicher an Ressourcen und Lernerfahrungen.

Die Hypnotherapie nach Erickson orientiert sich eher an den aktuellen Beschwerden, an Zielen, Lösungen und der Zukunft sowie an praktischem Tun und Erlernen von Neuem.

In Ergänzung dazu werden in der hypnoanalytischen Arbeitsweise Selbsterkenntnis und die Aufarbeitung von problemverursachenden früheren Erlebnissen angeregt und ermöglicht. Die Hypnoanalyse orientiert sich an den hinter einem Symptom liegenden Seelenvorgängen, an Ursachen und Vergangenem sowie an Einsicht in Ursachen und Zusammenhänge.